Warum Sie uns nicht auf Facebook finden

Mögen und Nichtmögen müssen verschwinden…

… sagte der Shivapuri Baba (1826–1963) zu John G. Bennett:

»Man sollte keine Vorliebe haben, keine Abneigung. Einsicht muss Oberhand gewinnen. Angenommen, Sie mögen mich: Sie werden mir alles geben. Angenommen, Sie hassen mich: Dann werden Sie mir nichts geben. Dies erfolgt unter dem Einfluss von Vorliebe und Abneigung. Was werden Sie unter dem Einfluss der Vernunft tun? Sie werden prüfen, ob ich es verdiene oder nicht. Angenommen, ich bin Ihr Feind: Dann werden Sie mir, wenn ich es verdiene, dennoch geben. Angenommen, ich bin Ihr Freund: Wenn ich es nicht verdiene, werden Sie mir nicht geben. Dies ist die Führung der Vernunft, der Einsicht. Diese Vernunft muss immer herrschen. Mögen und Nichtmögen müssen verschwinden.«

Aus dem Buch: John G. Bennett: Richtig leben – Die Lehren des weisen Shivapuri Baba

 

Aus diesem und weiteren Vernunftgründen sagen wir: »Ohne uns!«

Wir werden ab und zu gefragt, warum der Chalice Verlag nicht auf dem virulentesten der (a)sozialen Netzwerke präsent ist. Dafür gibt es, wie wir finden, viele vernünftige Gründe.

Allen, die sich für dieses wichtige Thema interessieren, empfehlen wir die äußerst interessante Ausgabe der Radiosendung »Essay und Diskurs« vom Oktober 2017 auf Deutschlandfunk zum Thema »Du bist das Produkt« von John Lanchester, die man in der DLF-Audiothek nachhören und nachlesen kann:

»Du bist das Produkt«

Ebenfalls sehr aufschlussreich ist dieser Artikel der Publizistin und Bürgerrechtlerin Katharina Nocun vom 26. Juni 2018 auf Focus:

»Redakteurin macht Selbsttest – Habe meine Daten runtergeladen: Was Facebook alles über mich weiß, hat mich schockiert«

Ein weiterer lesenswerter Beitrag liefert der Gastkommentar von Manfred Schneider in der Neuen Zürcher Zeitung vom 21. Dezember 2019:

Ein Übel in vielerlei Gestalt – Facebook macht es sich leicht und zählt Lüge, Hass, Diskriminierung und Anfeindung zur wahren menschlichen Natur